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EZB gerät mit ihrer Zinspolitik immer stärker in die Kritik!

Lieber Value-Investor,

die EZB gerät aufgrund ihrer Zinsstrategie in Deutschland immer stärker in die Kritik – inzwischen mischt sich auch die Politik ein. Notenbankchef Mario Draghi reagiert darauf zunehmend gereizt, da er sich unverstanden fühlt. Dabei handelt es sich um einen Trend, der aus der Finanzkrise 2008/09 entstand. Die US-Notenbank war Vorreiter und orientierte sich an der japanischen Notenbank mit ihrer zu keinem Zeitpunkt bewährten Geldpolitik. Danach gerieten sämtliche westliche Staaten und hier insbesondere die EZB unter Zugzwang.

Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass sich die EZB unter Jean- Claude Trichet zunächst gegen die neue Geldpolitik zur Wehr setzte. Im Frühjahr 2011 versuchte sich Trichet an einer Zinswende, die nach der Amtsübernahme im Herbst 2011 von Draghi umgehend kassiert wurde. Seitdem übt sich Draghi in einem Aktionismus, mit dem er die US-Notenbank nicht nur übertrumpft hat, sondern den Bogen immer mehr überspannt. Seine Bemerkung zum Helikopter- Geld hätte er sich besser verkniffen.

 

Eine Notenbank ist auf das Vertrauen der Anleger angewiesen

Eine Notenbank funktioniert nur mit dem Vertrauen der Anleger, in deren Wirkungskreis sie tätig ist. Die EZB ist unabhängig. Das bedeutet aber gleichzeitig auch Verantwortung. Exakt die setzt Draghi mit seinem Aktionismus aufs Spiel. Es ist zudem ein Irrglaube, dass eine Notenbank Märkte dauerhaft manipulieren kann. Die Schweizer Notenbank stemmte sich mehr als drei Jahre gegen die Franken- Aufwertung und musste im Januar 2015 schließlich kapitulieren.

Insbesondere seit Februar entgleitet der Bank of Japan immer mehr die Kontrolle über die Yen-Entwicklung. Bezogen auf die "Abenomics",wird der Yen zu stark gegen den US-Dollar und den Euro. Aber die Bank of Japan hat alle erdenklichen Register gezogen und ist nun ratlos, gerät aber wie die EZB zunehmend in die Kritik. Die Euro-Entwicklung gegen denUS-Dollar droht der EZB ebenfalls zu entgleiten. Hier kann nur noch die stets unentschlossene US-Notenbankchefin Janet Yellen gegensteuern, indem sie den US-Leitzins weiter erhöht. Die Devisenmärkte haben sich seit 2012 von den Notenbank-Aktionen beeindrucken lassen und gekuscht. Jetzt drehen sie den Spieß um und fordern die Notenbanken heraus.

 

 

Herzlichst, Ihr 

Franz-Josef Buskamp, Chefanalyst Value Investor

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Der Value Investor wurde von der Fairness Stiftung mit dem Fairness-Partner Siegel ausgezeichnet. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte mit einem Klick auf nachfolgendes Siegel die Webseite der Fairness-Stiftung.



 
 
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