Nachname :  Kd.-Nr.:   Zugangsdaten?

Startseite | Impressum | Team | Kontakt | Datenschutz
 


 

Wall Street zeigt sich von der Aussicht auf die nächste Zinserhöhung (noch) unbeeindruckt!

Lieber Value-Investor,

die Ölpreise erholen sich seit Mitte Januar mit einer jüngst beeindruckenden Avance. Es handelt sich um eine lupenreine Aufwärtsbewegung. Zwischen korrekturen wurden bislang in wenigen Handelstagen pariert, die Rallye anschließend fortgesetzt. Dabei hat sich an den fundamentalen Einflüssen nicht viel geändert, da die OPEC-Mitglieder und Russland weiter auf Rekordniveau Öl fördern. In den USA ist die Ölproduktion zwar um rund 8% zurückgegangen, parallel hat aber der Iran seine Tagesproduktion ausgeweitet. Die durch die Waldbrände im kanadischen Alberta rückläufige Produktion aus den dortigen Ölsanden ist lediglich ein vorübergehendes Ereignis. Was steckt somit also hinter dem Ölpreisauftrieb der vergangenen Monate?

Die Wall Street hat von der Ölpreiserholung profitiert, da der Junk-Bond-Sektor – zumindest vorübergehend – entlastet wurde und so Druck von den US-Banken nahm. Eine Korrelation – und somit gleichlaufende Entwicklung – zwischen Wall Street und Ölpreis war in der Vergangenheit eher dem Zufall zuzuordnen. Selbst auf die Ölaktien hatte der Wall-Street-Trend einen stärkeren Einfluss als die Ölpreisentwicklung.

 

Vorerst bleibt der Einfluss der Ölmärkte auf die Wall Street bestehen

Die scheinbare Korrelation zwischen Wall Street und Ölmärkten ist somit eher ein Resultat der Junk-Bond-Erholung. Zunächst wird dieser Einfluss deshalb bestehen bleiben, sodass die überfällige Zwischenkorrektur an den Ölmärkten sich durchaus wieder negativ auf den New Yorker Aktienmarkt auswirken kann.

Aber die Akteure an der Wall Street lassen sich von solchen Möglichkeiten derzeit wenig beeindrucken. Das führte jüngst sogar so weit, dass die recht deutlichen Warnungen einiger stimmberechtigter Mitglieder des US-Offenmarktausschusses (FOMC) mit Blick auf eine mögliche Zinserhöhung im Rahmen des Juni-Meetings, von der Wall Street und den US-Anleihenmärkten ignoriert wurden. So gesehen haben es Yellen & Co. geschafft. Mit ihrem ständigen Einknicken und immer neuen Argumenten gegen Zinserhöhungen setzen die Anleger darauf, dass im Juni – beispielsweise wegen des Brexit-Referendums – der FOMC erneut kalte Füße bekommt und wieder nichts beschließen wird. Das bleibt nach den vielen Warnschüssen einiger FOMC-Mitglieder abzuwarten. Eine Zinserhöhung könnte sehr wohl Marktturbulenzen zur Folge haben.

 

 

Herzlichst, Ihr 

Franz-Josef Buskamp, Chefanalyst Value Investor

PS: Mit meiner neuen Empfehlung Osram, einem der weltweit größten Lichtproduzenten, haben Sie eine Gewinnchance von 55%. Auch hier ist wieder Ihr Einstieg zu dem empfohlenen Kauflimit relevant, das Sie unbedingt beachten sollten.


Der Value Investor wurde von der Fairness Stiftung mit dem Fairness-Partner Siegel ausgezeichnet. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte mit einem Klick auf nachfolgendes Siegel die Webseite der Fairness-Stiftung.



 
 
© 2005-2016 by Investor Verlag

Homepage aufrufen Aktuelle Seite drucken Sitemap ausgeben Zum Seitenanfang scrollen
Webseitenentwicklung & Hosting by rba-net