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Börsenlexikon

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Der Value Investor bietet Ihnen das nötige Know-how, um an der Börse erfolgreich durchzustarten. Von "Abfindung" bis "zyklische Aktien": Börsenfachbegriffe schnell erklärt.

Abschlagsdividende
Es handelt sich hier um eine Zwischendividende, die als Abschlagszahlung auf die normalerweise einmal jährlich ausgeschüttete Dividende angerechnet wird. Der Vorstand kann über die Satzung ermächtigt werden, nach Ablauf eines Geschäftsjahres eine Abschlagszahlung auf den voraussichtlichen Gewinn an die Aktionäre zu zahlen. Dies ist aber nur möglich, wenn ein entsprechender Jahresüberschuss vorhanden ist. Außerdem gibt es weitere Bestimmungen, die von der AG zu beachten sind. So darf u. a. die Dividende nicht die Hälfte des vorjährigen Bilanzgewinns überschreiten. Zwischendividenden sind beispielsweise in den USA nicht ungewöhnlich und gehören dort schon zum Standard, während diese Möglichkeit von deutschen Aktiengesellschaften nur selten in Anspruch genommen wird.


Ad-hoc-Publizität/ -Mitteilung
Paragraph 15 des Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet Unternehmen, kursrelevante Nachrichten unverzüglich zu veröffentlichen. Damit soll die gleichmäßige Informationsversorgung aller Börsenteilnehmer gewährleistet werden. Darunter fallen alle Nachrichten, die geeignet sind den Kurswert der an den deutschen Börsen zugelassenen oder notierten Wertpapiere erheblich zu beeinflussen - Insidertatbestände. Vor der sog. Ad-hoc-Meldung sind das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel sowie alle Börsen, an denen das Papier gehandelt wird, in Kenntnis zu setzen. Ihnen wird diese Art der Mitteilungen insbesondere bei Unternehmen des Neuen Marktes begegnen. Diese stehen oft im Verdacht, durch solche Informationen das Interesse der Anleger zum Zwecke höherer Börsenkurse auf sich ziehen zu wollen. Die Aufsichtsbehörden widmen diesen Ad-hoc-Mitteilungen daher verstärkte Aufmerksamkeit, um einem Mißbrauch zu verhindern. Auch durch unser Value-Investing werden Ad-hoc-Nachrichten kritisch auf ihren wirklichen Gehalt untersucht, um die Spreu vom Weizen zu trennen.


ADR
(siehe Amercian Depository Receipts)

Advance/Decline-Line (A/D-Linie)
Es handelt sich hier um eine wichtige technische Analyse-methode, mit der die Kursentwicklung eines bestimmten marktbreiten Aktienindexes beobachtet werden kann. Die A/D-Linie wird aus dem Verhältnis gestiegener zu gefallener Aktien gebildet. Beispiel: An einem Handelstag wurden 4.000 verschiedene Aktien aktiv gehandelt. 2.000 sind gestiegen, 1.500 sind gefallen, während 500 Aktien unverändert notierten. Die gegenüber dem Vortag unverändert notierten Aktien bleiben unberükksichtigt. Die 2.000 gestiegenen Aktien werden nunmehr mit den 1.500 gefallenen Titeln verrechnet, so dass ein Tagesplus von 500 verbleibt. Um diesen Wert ist die A/D-Linie an diesem Handelstag gestiegen. Sind am folgenden Handelstag 1.000 gestiegene Aktien gegenüber 1.800 gefallenen Aktien zu verzeichnen, so errechnet sich ein Tagesminus von 800 Aktien. Um eine gewisse Kontinuität und Aussagekraft zu sichern, wird die A/D-Linie mit Blick auf längerfristige Aussagen auch auf Wochenbasis ermittelt. Unter Zuhilfenahme dieses Indikators soll ein bestehender Trend des Gesamtindexes, z. B. der DAX, beurteilt werden. Steigt beispielsweise der DAX über Monate hinweg, während die A/D-Linie kontinuierlich sinkt, so wird der DAX-Aufwärtstrend vom breiten Markt nicht unterstützt. Hier handelt es sich dann um ein mittel- bis längerfristiges Warnsignal. Als Value-Investoren betrachten wir allerdings auch diesen interessanten Trend-Indikator niemals isoliert, sondern beziehen weitere Indikatoren zur Abrundung der Analyse mit ein.


AG
Aktiengesellschaft

Agio
Wird auch als Aufgeld bezeichnet. Ein Preisaufschlag auf den Nennwert eines Wertpapieres. Nennwert zuzüglich Agio = Kurs. Gegensatz: Disagio (Abgeld).


Agiopapiere
Anleihen, die mit einem Aufgeld zurückgezahlt werden.

Aktie
Wertpapier, das die Anteilsrechte an der jeweiligen Aktiengesellschaft verbrieft. Die Höhe des Anteils am Grundkapital wird durch den Nennwert festgelegt. Aktien dürfen zwar über Nennwert, aber nicht darunter ausgegeben werden. Die Rechte der Aktionäre gestalten sich unterschiedlich und sind von der Aktienart abhängig (Stamm- oder Vorzugsaktie). Marktpreis ist der börsentäglich ermittelte Kurswert. Die Aktienurkunde setzt sich aus Mantel und Bogen zusammen. Auf dem Mantel sind die präzise Bezeichnung des Unternehmens und der Nennwert eingetragen; der Bogen enthält die Dividendenscheine, auch Coupons genannt, sowie den Erneuerungsschein (Talon), der zum Bezug eines neuen Bogens berechtigt, wenn der erste nach einigen Jahren verbraucht ist. Der Reiz einer Aktie liegt in zwei Chancen. Zum einen bieten viele Aktien ihren Aktionären die Möglichkeit, über eine ausgeschüttete Dividende am Gewinn der AG teilzuhaben, zum anderen gibt es die Chance auf einen steigenden Kurswert, wenn die Aktie in Anlegerkreisen an Attraktivität gewinnt. Für uns als Value-Investoren sind Aktien Anlagechancen, die langfristig alle anderen Arten von Investments, wie zum Beispiel Immobilien, Anleihen, Festgeld etc., in der Performance übertreffen. Dies trifft noch im besonderen Maße auf Value-Aktien im Bereich der Mid- und Small-Caps zu.


Aktienanalyse
Zur inhaltlichen Unterstützung von Investmententscheidungen werden Unternehmen und Aktienmärkte von Experten analysiert. Zur Aktienanalyse zählen sowohl Information als auch Prognose. Bei den bekannten analytischen Methoden unterscheidet man zwischen Fundamentalanalyse (Umsatz, Gewinn, Marktanteile, Produkte, Dividendenrendite, gesamtwirtschaftliches Umfeld) und technischer Analyse (z. B. Charttechnik). Im Rahmen unseres Value-Investings mischen wir unterschiedliche Analyse-Methoden, um die Performance unserer Empfehlungen noch zu steigern.


Aktienanleihen
Aktienanleihen sind hochverzinste Anleihen, bei denen die Bank das Recht hat, bei Fälligkeit entweder den nominalen Anleihebetrag zurückzuzahlen oder dem Anleger statt dessen eine bestimmte Zahl an Aktien zu übertragen.


Aktienarten
Aktien lassen sich nach den folgenden Faktoren unterscheiden: 1 Stückelung Nennwertaktien lauten auf einen bestimmten Geldbetrag, der in Deutschland mindestens 1 € pro Aktie betragen muss. Nennwertlose Aktien lauten auf einen festen Anteil, z. B. 1/100.000 am Reinvermögen. Bei Globalaktien handelt es sich um Sammelurkunden, die eine bestimmte Anzahl von Aktien zusammenfassen. Auf den Abrechnungen bzw. Depotauszügen der Bank lauten die entsprechenden Hinweise "Girosammelverwahrung". 2 Eigentumsverhältnisse Bei den meisten gehandelten Aktien handelt es sich um sog. Inhaberaktien, die unproblematisch übertragbar sind. Bei der Namensaktie hingegen ist der Kauf dem Vorstand anzuzeigen. Die Aktionärsrechte können erst nach Eintrag ins Aktienbuch ausgeübt werden. Bei den vinkulierten Namensaktien ist die Eigentumsübertragung von der Zustimmung des Vorstands abhängig. 3 Aktiengattungen Stammaktien garantieren dem Inhaber sämtliche Rechte. So hat er ein Recht auf Auskunftserteilung, Teilnahme an der Hauptversammlung, Stimmrecht, Anfechtungsmöglichkeit von Hauptversammlungsbeschlüssen, Dividenden- und Bezugsrechte. Vorzugsaktien beinhalten für den Inhaber gewisse Vorzüge bei oftmals gleichzeitiger Einschränkung anderer Rechte. Die Vorzüge beziehen sich auf die Stimmrechte (die oftmals nicht bestehen), einen höheren Dividendenanspruch und die Bevorzugung bei der Verteilung des Liquidationserlöses.


Aktienfonds
Ein Investmentfonds, der die ihm zur Verfügung stehenden Mittel entweder vorwiegend oder ausschließlich in Aktien anlegt.


Aktienindex
Kennzahl, die während des laufenden Börsenhandels permanent die Kursveränderung einer bestimmten Auswahl von Aktien präsentiert. Es gibt unterschiedliche Aktienindizes. Sie können sowohl den gesamten Markt als auch eine repräsentative Auswahl bestimmter Standardwerte (z. B. Dow Jones Industrial Average -DJIA-, Deutscher Aktienindex -DAX-) oder einzelner Branchen darstellen. Value-Investing bedeutet, dass wir uns nicht auf Aktienindizes fixieren. Diese werden seit Jahren durch häufige Änderungen ihrer Zusammensetzung praktisch zu einer Mogelpackung. Die bekanntesten Indizes, wie der DJIA und der DAX, werden oft verzerrt durch nur wenige steil ansteigende und im Index stark gewichtete Einzelaktien, während die Mehrzahl der Aktien des jeweiligen Index aber fällt. Beim Value-Investing steht daher die einzelne Aktie im Vordergrund. Hier suchen wir stark unterbewertete Aktien, die Werte für eine künftige weit überdurchschnittliche Entwicklung sind und eine größere Sicherheit bei Kursrückschlägen bieten.


Aktienklub/ Investmentclub
Zusammenschlüsse von Aktiensparern, die gemeinsam Aktien kaufen und verkaufen.


Aktienkurs
Preis in jeweiliger Landeswährung, zu welchem eine Aktie an der Börse gehandelt wird.

Aktiensplitt
Als Aktiensplitt wird eine Erhöhung der Gesamtzahl der Aktien einer Aktiengesellschaft bezeichnet. Die alten Aktien werden dabei in einem festgelegten Verhältnis gegen eine größere Anzahl neuer Aktien umgetauscht, deren Nennwert niedriger liegt.


Aktienstimmrecht
Es handelt sich um eines der wesentlichsten Rechte eines Aktionärs. Die Ausübung des Stimmrechts erfolgt im Rahmen der Hauptversammlung durch den Aktionär oder einen Bevollmächtigten. Die Ausübungsform richtet sich wiederum nach der jeweiligen Satzung.


Aktienzertifikat
Bescheinigung über hinterlegte Aktien. Diese Zertifikate dienen der Vereinfachung des Aktienhandels, da der Handel der effektiven Stücke nicht möglich ist.


Aktionär
Besitzer von Aktien einer Aktiengesellschaft. Er ist Gesellschafter und Miteigentümer einer Aktiengesellschaft ohne Geschäftsführungsbefugnisse.


Aktionärspflege (Investor relations)
Sie umfasst sämtliche Maßnahmen, die der Aktiengesellschaft in der Öffentlichkeit langfristig ein gutes Ansehen erhalten. Damit sollen insbesondere bestehende Aktionäre zu langfristigen Engagements und neue Investoren durch Image und positive Publicity zu einem Einstieg in die Aktien des jeweiligen Unternehmens gewonnenwerden. Im Vordergrund der Maßnahmen stehen dabei: Kurspflege (z. B. durch Rückkaufprogramme), Dividendenpolitik, umfassende Informationen, Aktionärsbriefe, eigene Aktionärsmagazine, konsequente Öffentlichkeitsarbeit (z. B. durch Pressekonferenzen).


American Depository Receipts (ADRs)
Zertifikate, die von US-Banken ausgestellt werden. Durch ADRs werden ausländische Aktien verbrieft, so handelt es sich z. B. bei vielen im deutschen Freiverkehr gehandelten Auslandsaktien um ADR´s. Value-Aktien, wie wir sie Ihnen empfehlen, sind oft als ADR´s gehandelt und ermöglichen den preiswerten Kauf interessanter ausländischer Aktien und deren unaufwendige Kursverfolgung über die deutschen Börsenplätze.


American Stock Exchange (AMEX)
Wertpapierbörse in New York. Neben der New York Stock Exchange handelt es sich um den zweiten Präsenzbörsenhandel.


Amtlicher Handel
In Deutschland ist dies dieBezeichnung für die Form des Wertpapierhandels mit den strengsten Zulassungs- und Publizitätsvorschriften. Bei der Einführung in den amtlichen Handel ist ein Prospekt vorzulegen, der präzise Angaben zur betreffenden AG enthält. Auch ausländische Unternehmen können zum amtlichen Handel zugelassen werden, wenn sie die entsprechenden Unterlagen ihres Heimatlandes einreichen. Ohne Prüfverfahren sind Bundes- und Länderanleihen zum amtlichen Handel zugelassen. Dieser wird unter Mitwirkung der amtlichen Kursmakler durchgeführt.


Analysten
Sind Fachleute, die mittels der technischen und/oder fundamentalen Analyse von Wertpapieren versuchen, eine Einschätzung über die Situation einer Aktiengesellschaft, einer Branche oder eines Landes und deren Kurschancen zu gewinnen. Als Value-Investoren stehen wir weit verbreiteten Analysten-Meinungen kritisch gegenüber, da diese oft Rücksicht auf die Interessenslage ihrer Investmenthäuser und deren Großkunden nehmen. Unsere Analysen sind hingegenunabhängig und nicht interessengefärbt.


Anlagestrategien
Zu den Grundlagen eines langfristigen Erfolgs an den internationalen Finanzmärkten zählt die Auswahl der für den einzelnen Investor richtigen Anlagestrategie. Vor Aufnahme der Investition sollten daher die Erfordernisse, Ansprüche, Ziele und Risikobereitschaft möglichst konkret ermittelt werden, da diese Faktoren Rückschlüsse auf die erforderliche Anlagestrategie zulassen. So kann auf der Grundlage des Erfahrungs- und Risikoniveaus eines Anlegers ermittelt werden, ob und in welchem Umfang er Aktienkäufe tätigen kann. Bei professionell verwalteten Gelder durch Vermögensverwaltungen und Investmentfonds stehen hingegen mathematisch beeinflusste Anlagestrategien im Vordergrund. Unter Zuhilfenahme kalkulatorischer Komponenten wird auf der Grundlage des Investmentzieles, z. B. eines Aktienfonds, ein Depot optimal zusammengestellt. Zu der Optimierung eines Depots zählt u. a. eine Wahrscheinlichkeitsberechnung der Gewinnerwartung. Allerdings handelt es sich dabei um rein theoretische Ansätze, da sich bei börsennotierten Aktien künftige Kursgewinne nicht errechnen lassen. Diese basieren allein auf der Annahme und Berechnung langfristiger Durchschnitte (z. B. 15 Jahre), die jedoch keinesfalls garantiert werden können und daher immer nur einen Richtwert darstellen. Beim Value-Investing mischen wir verschiedene Anlagemethoden und greifen auf die Fähigkeiten eines langjährig erfahrenen Teams zurück. Denn es gibt an der Börse keinen "Stein der Weisen", also keinen immer funktionierenden Investmentstil. Intuition von jahrzehntelang durch viele Börsenphasen geprägten Profis, die individuell ihre eigene Meinung vertreten und jenseits der Mode-Trends unterbewertete Value-Aktien aufspüren, hat für Sie zwei Vorteile: 1. Diese Aktien haben einen defensiven Charakter und erleiden auch bei allgemeinen Rückschlägen an der Börse nur noch einen begrenztes Abwärtspotenzial. 2. Value-Aktien nehmen ihren Aufwärtstrend mittelfristig wieder auf und bieten so auf Sicht mehrerer Jahre eine überdurchschnittliche Performance.


Anleihe
(auch Bond, Schuldverschreibung, Rentenwert, Obligation, festverzinsliches Wertpapier). Instrument der langfristigen Kreditfinanzierung, die über einen Gesamtbetrag lautet und in Teilschuldverschreibungen zerlegt wird. Diese Teilschuldverschreibungen sind Wertpapiere. Sammelbegriff für Schuldverschreibungen mit fester oder variabler Verzinsung, längerer Laufzeit und einer vertraglich festgelegten Tilgung.


Anonymes Konto
Lautet nicht auf den Namen des Kontoinhabers, sondern wird unter einem Code geführt, der sowohl aus einem anderen (Phantasie-)Namen als auch aus einer bestimmten Nummer bestehen kann. Ist in Deutschland sowie im gesamten Bereich des Eurolandes gesetzlich nicht zugelassen. Vordergründig wegen der Bekämpfung von Geldwäsche, in Wirklichkeit spielte der Gedanke des Zugriffs von Finanzbehörden, ausgedrückt durch den netten Begriff "Steuerharmonisierung", wohl die entscheidende Rolle.


AS-Fonds/ Altersvorsorge-Sondervermögen
Beim Altersvorsorge-Sondervermögen handelt es sich um einen neuen Fondstyp, bei dem die Sicherheit der Geldanlagen im Vordergrund steht.


Asset Allocation
Vermögensstrukturierung. Hier dreht sich alles um die prozentuale Aufteilung des Vermögens oder Depots auf unterschiedliche Anlagearten (Assets). Ziel ist eine optimale Strukturierung. Kriterien sind die Eigenschaften der Assets, wie z. B. das Chance-Risiko-Verhältnis (Rendite), als auch Präferenzen des Anlegers und seine finanzielle und steuerliche Situation.


Ausgereizt
Bezeichnung für Wertpapierkurse, die ihr Potenzial nach oben oder nach unten ausgeschöpft zu haben scheinen.


Ausgesetzt
Diesen Kurszusatz erhalten Wertpapiere, die an einem oder mehreren Börsentagen vom Handel suspendiert sind. Dies geschieht üblicherweise vor der Veröffentlichung massiv kursbeeinflussender Nachrichten, um Insidergeschäfte zu verhindern.


Außerbörslicher Wertpapierhandel
Findet außerhalb der Börsen und in den meisten Fällen auch außerhalb der Börsenhandelszeiten statt (Vorund Nachbörsenhandel). In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Handelsaktivitäten zwischen institutionellen Anlegern, wie z. B. Banken.


Außerordentliche Hauptversammlung
Diese ist vom Vorstand einzuberufen, wenn im Zuge beispielsweise einer Zwischenbilanz ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals festgestellt wird. Sie ist ferner einzuberufen, wenn Aktionäre, deren Anteile einem Zwanzigstel des Grundkapitals entsprechen, dies schriftlich und unter Benennung der Gründe verlangen. Über die Satzung kann dieser Mindestanteil auch reduziert werden.


Averaging
Zählt zu einem speziellen Anlagemuster, nachdem ein Anleger über einen längeren Zeitraum zu fest vorgegebenen Zeiten gleichbleibend hohe Beträge in bestimmte Wertpapiere anlegt. Absicht ist, einen möglichst günstigen durchschnittlichen Kaufkurs für ein Wertpapier zu erreichen. Darunter fällt sowohl das Fondssparen (z. B. Kauf eines bestimmten Fonds durch die Einzahlung eines monatlich oder vierteljährlich festgelegten Betrages) als auch das Wertpapiersparen (z. B. monatliche Ansparung und sofortiger Kauf auch einer einzelnen Aktie, sobald die angesparten Mittel den Kauf ermöglichen).



 
 
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